Bahn 1 – Die Concord
Bahn 2 – Die Sauerwiese
Bahn 3 – Regental-Granit
Bahn 4 – Der Hangar
Bahn 5 – Die Ministerrampe
Bahn 6 – Der Tower
Bahn 7 – Die Graspiste
Bahn 8 – Die Schmetterlingswiese
Bahn 9 – Das Helipad
Bahn 10 – Am Regenufer
Bahn 11 – Am Einsiedler Forst
Bahn 12 – Die Kiesgrube
Bahn 13 – Der Sulzbach
Bahn 14 – Die Kapellenkurve
Bahn 15 – Die Uferterrasse
Bahn 16 – Die Cri-Cri
Bahn 17 – Die Kuppenwiese
Bahn 18 – Der Propeller
Bahn 1: Die Concorde
Beschreibung der Bahn
Schon auf der ersten Bahn hebt man in den Adventuregolf Spaß ab: Vor dir steht ein Modell der legendären Concorde. Wer mutig ist, spielt den Ball direkt durch den Flieger – das ist die schnellere, aber auch die kniffligere Route. Wer lieber auf Nummer sicher geht, wählt den Weg außen herum und landet mit etwas mehr Geduld ebenfalls sicher am Ziel. Egal, für welchen Kurs du dich entscheidest – hier beginnt dein Adventuregolf-Flug mit Stil!
Wusstest du schon?
Die Concorde war ein Passagierflugzeug, das mit über 2.000 km/h schneller als der Schall flog – daher der Begriff Überschallflug. Zwischen 1976 und 2003 verband sie Europa und Amerika in Rekordzeit. Ihr schlanker, spitzer Rumpf und die nach hinten geknickten Flügel machten sie zu einer technischen Ikone der Luftfahrt. Heute steht sie sinnbildlich für Innovation, Mut und die Faszination am Fliegen.
Bahn 2: Die Sauerwiese
Beschreibung der Bahn
Weiche Wellen ziehen sich über die grüne Bahn – wie das Gras, das hier einst im Wind tanzte. Bevor Flugzeuge starteten und Adventuregolfbälle rollten, lag an dieser Stelle die Sauerwiese: eine naturbelassene Fläche, die dem Flugplatz ihren Ursprung gab. Heute erinnert diese Bahn an die ruhigen Anfänge des Geländes und verbindet Vergangenheit und Gegenwart auf ganz eigene Weise.
Wusstest du schon?
Der Flugplatz Nittenau-Bruck entstand auf einem Gelände, das in der Region als „Sauerwiese“ bekannt war. Der Name geht auf den feuchten, nährstoffarmen Boden zurück, der typisch für diese Wiesenlandschaften war. Solche Flächen prägten lange Zeit das Bild der Umgebung – grün, weit und von kleinen Wasserläufen durchzogen. Der heutige Flugplatz knüpft an diese Geschichte an und ist bis heute ein Ort, an dem Natur und Technik ganz nah beieinanderliegen.
Bahn 3: Regental-Granit
Beschreibung der Bahn
Diese Bahn führt dich mitten durch eine kleine Felslandschaft, wie man sie entlang des Regens häufig findet. Mehrere Granitblöcke liegen direkt im Spielweg und verlangen einen ruhigen, präzisen Schlag. Der Ball muss seinen Weg zwischen den Steinen hindurch finden, bevor er das leicht erhöhte Grün am Ende erreicht. Eine natürliche, klare Bahn – und eine schöne Einstimmung auf die Landschaft, die den Flugplatz umgibt.
Wusstest du schon?
Das Regental rund um Nittenau und Bruck ist geprägt von typischen Granitformationen, die seit langer Zeit Teil der Landschaft sind. Der sogenannte Regental-Granit tritt hier in vielen Bereichen offen zutage – sei es an Uferstellen, auf Lichtungen oder in felsigen Abschnitten der Wälder.
Neben den natürlichen Felsformationen hat der Granitabbau die Region ebenfalls geprägt. Mehrere Steinbrüche gewinnen hier seit Jahrzehnten hochwertiges Material, das für Bauwerke, Wege und Gestaltungselemente genutzt wird. Die markanten Felsblöcke auf der Bahn erinnern an genau diese Kombination aus natürlicher Struktur und regionaler Nutzung und machen ein Stück der örtlichen Geologie spielerisch erlebbar.
Bahn 4: Der Hangar
Beschreibung der Bahn
Hier wartet dein Ball auf den nächsten Flug! Das leuchtend rote Flugzeug thront auf einem kleinen Hügel – darunter führt der direkte Weg durch den Hangar. Wer gezielt spielt, nimmt die Abkürzung unter dem Flieger hindurch und landet mit etwas Glück direkt in Reichweite des Lochs. Wer außen herum spielt, braucht mehr Feingefühl. Eine Bahn, die zeigt: Auch am Boden beginnt jedes Abenteuer mit dem richtigen Startplatz.
Wusstest du schon?
Der Flugplatz Nittenau-Bruck entwickelte sich ab den späten 1950er-Jahren Schritt für Schritt zu einem festen Bestandteil der Region. Die hinteren Hangars stammen noch aus den 1970er-Jahren und wurden während der Coronapandemie sorgfältig renoviert. Die vordere Halle hingegen ist ein Ersatzneubau von 2015, entstanden im Zuge einer umfassenden Modernisierung des Platzes.
Heute stehen die Hangars sinnbildlich für die Entwicklung des Geländes: ein Ort, an dem Tradition, Technik und regionale Geschichte zusammenkommen und bis heute den Luftsport in der Oberpfalz prägen.
Bahn 5: Die Ministerrampe
Beschreibung der Bahn
Diese Bahn beginnt mit einer kleinen Rampe, die den Ball sanft nach vorn trägt – ein spielerischer Hinweis auf den besonderen “Startimpuls”, den der Flugplatz Nittenau-Bruck bei seiner Entstehung erhielt. Die hellen Bereiche auf dem Grün verlangen danach, den Ball gut zu platzieren, bevor er die Kurve nimmt und weiter Richtung Loch rollt. Eine ruhige Bahn, die zeigt, wie wichtig ein guter Anlauf ist – im Spiel wie auch in der Geschichte des Platzes.
Wusstest du schon?
Der Flugplatz Nittenau-Bruck wurde von vielen engagierten Menschen geprägt. Einer davon war Franz Josef Strauß – bayerischer Ministerpräsident, begeisterter Pilot und regelmäßiger Gast hier am Platz. Er unterstützte die Entwicklung des Luftsports und setzte wichtige Impulse für den Ausbau der fliegerischen Infrastruktur in Bayern. Auch in Bruck war seine Nähe zur Fliegerei spürbar: Er war oft hier, kannte die Menschen vor Ort und hatte Anteil daran, dass sich der Flugplatz zu einem festen Bestandteil der Region entwickeln konnte. Die Bahn erinnert mit ihrer kleinen Rampe symbolisch an diesen „ersten Schub“, der den Platz auf seinen Weg brachte.
Bahn 6: Der Tower
Beschreibung der Bahn
Der Tower ragt hoch über die Bahn und wacht über deinen nächsten Schlag. Ziel ist es, den Ball präzise in das Loch im Turm zu spielen – erst dann rauscht er über die Spirale wieder zurück nach unten. Kraft ist hier nicht alles; manchmal bringt dich Präzision deutlich weiter. Eine Bahn, die zeigt, wie wichtig gutes Timing und Feingefühl sind – genau wie im echten Flugbetrieb.
Wusstest du schon?
Ein Tower ist der zentrale Kontrollpunkt eines Flugplatzes. Von hier aus wird der gesamte Flugverkehr koordiniert: Starts, Landungen und alle Bewegungen am Boden. Die Mitarbeitenden behalten das Geschehen stets im Blick und sorgen dafür, dass alles sicher und geordnet abläuft. Ohne den Tower würden Flugzeuge nicht wissen, wann sie starten oder landen dürfen. Damit ist er einer der wichtigsten Bereiche des gesamten Flugbetriebs.
Bahn 7: Die Graspiste
Beschreibung der Bahn
Diese Bahn erinnert an eine klassische Graspiste, wie sie auf vielen kleineren Flugplätzen zu finden ist. Der Weg ist gerade und offen gestaltet, nur ein einzelner Felsblock verlangt nach einem gezielten Schlag. Wer den Ball ruhig führt, rollt sauber über das gleichmäßige Grün und trifft die leichte Erhöhung am Ende der Bahn. Eine klare, unkomplizierte Bahn – ganz so, wie ein guter Start oder eine gute Landung sein sollten.
Wusstest du schon?
Neben befestigten Start- und Landebahnen gibt es an vielen Flugplätzen auch Graspisten. Sie gelten als besonders schonend für leichte Flugzeuge und eignen sich gut für Segelflieger, Ultraleichtflugzeuge oder Oldtimer der Luftfahrt. Graspisten fühlen sich beim Rollen anders an als Asphalt: etwas weicher und natürlicher, aber gut gepflegt bieten sie eine vollwertige Fläche zum Starten und Landen. Viele Pilotinnen und Piloten schätzen genau das – es bringt ein Stück ursprüngliche Fliegerei mit sich.
Bahn 8: Die Schmetterlingswiese
Beschreibung der Bahn
Diese Bahn erinnert an eine blütenreiche Wiesenmulde, wie man sie rund um den Flugplatz immer wieder findet. Die hellen Bereiche wirken wie kleine offene Stellen in der Vegetation, die ein ruhiges und präzises Spiel verlangen. Wer den Ball kontrolliert durch die leichte Senke führt, gelangt sicher zur seitlichen Engstelle und weiter zum Loch. Eine freundliche Bahn, die zeigt, wie sanft sich die Natur hier mit dem Spiel vereint.
Wusstest du schon?
Rund um den Flugplatz wurden viele Bereiche bewusst naturnah gestaltet, mit überwiegend regionaler Bepflanzung. Viele der hier gesetzten Pflanzen bieten im Frühjahr und Sommer Nahrung und Schutz für heimische Schmetterlinge, Wildbienen und andere Insekten. Auch die umliegenden Wiesen dienen als wichtige Lebensräume für heimische Arten. Die Bahn greift diese Idee einer vielfältigen, blütenreichen Wiesenlandschaft auf und erinnert daran, wie eng Natur und Freizeit hier miteinander verbunden sind.
Bahn 9: Das Helipad
Beschreibung der Bahn
Auf dieser Bahn steuerst du direkt ein Helipad an – die runde Landefläche, wie sie auch echte Hubschrauber nutzen. Der Ball muss zuerst sanft über eine kleine Rampe und dabei präzise am Windsack vorbei gespielt werden. Gelingt dir das, rollt er sicher auf das große „H“ zu. Eine ruhige, aber anspruchsvolle Bahn, bei der Kontrolle wichtiger ist als Kraft – ganz wie beim echten Landeanflug im Hubschrauber.
Wusstest du schon?
Ein Hubschrauber landet auf einer speziell gekennzeichneten Fläche, dem Helipad, das meist mit einem großen „H“ markiert ist. Anders als ein Flugzeug oder ein Tragschrauber ist ein Hubschrauber so konstruiert, dass er senkrecht starten und landen kann. Er benötigt deshalb keine Rollstrecke, sondern kann auf der Stelle abheben, schweben und wieder landen. Das macht ihn besonders flexibel – ideal für schwieriges Gelände, enge Bereiche oder Rettungseinsätze.
Bahn 10: Am Regenufer
Beschreibung der Bahn
Diese Bahn erinnert an einen felsigen Abschnitt entlang des Regens. Mehrere Granitsteine liegen direkt im Spielweg und verlangen einen ruhigen, präzisen Schlag. Der Ball muss seinen Weg zwischen den Felsen hindurch finden, bevor er das leichte Plateau mit dem Loch erreicht. Eine Bahn, die zeigt, wie sich ein natürlicher Flusslauf seinen Weg durch das Gestein bahnt.
Wusstest du schon?
Der Regen prägt die gesamte Umgebung von Nittenau und Bruck. An vielen Stellen besitzt er felsige Uferbereiche, in denen Granit durch Wasser und Zeit freigelegt wurde. Diese charakteristischen Steine gehören zum Landschaftsbild des Regentals und tauchen auch rund um den Sulzbach immer wieder auf. Die Bahn greift dieses natürliche Motiv auf und verbindet so spielerisch mehrere Landschaftselemente eurer Region.
Bahn 11: Am Einsiedler Forst
Beschreibung der Bahn
Die Bahn führt dich in ein Stück echten Waldes — inspiriert vom Einsiedler Forst. Dein Ball rollt über ein ruhiges Grün, umgeben von Naturstein und sanften Erhöhungen, wie sie zwischen alten Baumgruppen und Lichtungen des Forstes typisch sind. Jeder Schlag verlangt Bedacht und Gefühl: genau wie ein Schritt auf dem weichen Waldboden. Eine Bahn, die Natur spürbar macht und das typisch regionale Waldgefühl erlebbar werden lässt.
Wusstest du schon?
Der Einsiedler Forst bei Nittenau und Bruck ist eines der großen, naturbelassenen Waldgebiete der Region. Einst als gemeindefreies Gebiet ausgewiesen, wurde er 2013 in umliegende Gemeinden eingegliedert. Heute verläuft durch den Forst ein gut markierter Wanderweg mit dem Einstieg am Waldhaus Einsiedel — vorbei an der Magdalenen-Kapelle, durch Mischwaldungen mit alten Eichen, Sandbirken und Buchen. Damit bietet der Forst einen Ort der Natur und Geschichte – und steht wie kaum ein anderer Ort für die grüne Heimat rund um unseren Flugplatz.
Bahn 12: Die Kiesgrube
Beschreibung der Bahn
Diese Bahn führt mitten durch eine kleine Kieslandschaft, wie man sie rund um Nittenau und Bruck vielerorts findet. Mehrere markante Steine stehen im Spielweg und müssen geschickt umspielt werden. Die hellen Flächen erinnern an Ablagerungen aus Sand und Kies, wie sie in natürlichen Gruben oder alten Flussläufen vorkommen. Wer die richtige Linie zwischen den Steinen findet, rollt sauber auf das Grün am Ende zu.
Wusstest du schon?
Die Region rund um Nittenau und Bruck ist geprägt von Sand- und Kiesvorkommen, die aus ehemaligen Flussläufen des Regens und des Sulzbachs stammen. Seit vielen Jahrzehnten werden diese natürlichen Materialien in der Umgebung gewonnen und prägen das Landschaftsbild mit charakteristischen Kiesflächen und hellen Ablagerungen. Die Bahn greift dieses Motiv auf und führt das Thema passend bis hin zur benachbarten Sulzbach-Bahn weiter.
Bahn 13: Der Sulzbach
Beschreibung der Bahn
Diese Bahn lässt den Sulzbach lebendig werden: Das kräftige Blau markiert seinen geschwungenen Lauf, während einzelne Felssteine den Weg kreuzen – wie die natürlichen Hindernisse eines echten Bachs. Dein Ball folgt der Strömungslinie, schlängelt sich an den Steinen vorbei und sucht seinen Weg Richtung Ziel. Eine harmonische Bahn, die zeigt: Mit einem ruhigen Schlag findet man auch im kurvigen Gelände den richtigen Kurs.
Wusstest du schon?
Der Sulzbach ist ein kleiner Nebenfluss der Region. Er entspringt in der Nachbargemeinde Bodenwöhr dem Hammersee, fließt durch Bruck und Nittenau und mündet schließlich in den Regen. Damit verbindet er genau jene Orte, in denen auch der Flugplatz Nittenau-Bruck liegt. Der Bach begleitet das Gelände seit jeher und ist ein stiller, aber wichtiger Teil der Landschaft – ein Stück Natur, das den Charakter der Umgebung prägt.
Bahn 14: Die Kapellenkurve
Beschreibung der Bahn
Diese Bahn verläuft zwischen der Herz-Jesu-Fliegerkapelle und dem Rosenbrunnen, eingebettet in eine sanfte Kurve. Gleich zu Beginn wartet ein auffälliges Hindernis: ein echter Propeller, der einen kontrollierten und gut gezielten Schlag verlangt. Danach führt der Weg entlang der Kapelle weiter Richtung Loch. Die Bahn schlägt dabei eine schöne Brücke zwischen zwei Welten – dem Fliegen, das der Propeller symbolisiert, und dem besinnlichen Charakter der Kapelle, an der du vorbeispielst. Eine Bahn, die zeigt, wie unterschiedlichste Elemente auf dem Flugplatz harmonisch zusammenfinden.
Wusstest du schon?
Die Herz-Jesu-Fliegerkapelle ist ein besonderer Ort am Flugplatz Nittenau-Bruck. Sie wurde im Jahr 2017 errichtet und begleitet seither das Gelände als fester Bestandteil des Platzes. Die Kapelle hat eine moderne, herzförmige Form und zeigt in vielen Details das Thema „Ankommen“ – etwa durch die symbolische Rose an der Eingangstür. Innen sorgen farbige Glasflächen für ein warmes Licht, das je nach Tageszeit unterschiedlich wirkt. Viele Besucher nutzen die Kapelle als kleinen Ruhepunkt beim Spaziergang über das Gelände. Sie verbindet auf natürliche Weise die Welt der Fliegerei mit einem Ort der Besinnung und Orientierung.
Bahn 15: Die Uferterrasse
Beschreibung der Bahn
Diese Bahn folgt dem sanften Verlauf einer natürlichen Uferstufe, wie man sie entlang des Regens häufig findet. Der Ball beginnt auf einer ebenen Grünfläche und muss eine markante Kante überwinden, die den Charakter der Terrasse widerspiegelt. Dahinter öffnet sich eine helle Zone, bevor sich der Weg leicht nach oben zieht und zum Loch führt. Wer den Schlag gut platziert, rollt kontrolliert zwischen den Felssteinen hindurch – genau wie ein Fluss, der sich seinen Weg sucht.
Wusstest du schon?
Im Regental sind viele frühere Flussläufe als Terrassen erhalten geblieben. Sie entstehen, wenn der Fluss im Laufe der Zeit sein Bett vertieft oder verlagert und dabei ältere Uferstufen zurücklässt. Diese Geländekanten gehören typisch zum Landschaftsbild zwischen Bruck und Nittenau und sind besonders gut an breiten Flussabschnitten zu erkennen. Die Bahn greift diese Form auf und zeigt ein Stück regionale Flussgeschichte in spielerischer Weise.
Pause: Die Naschecke
Zwischen Bahn 15 und 16 entsteht unsere kleine Naschecke – ein Bereich mit heimischen Sträuchern wie der Felsenbirne, die in der Region traditionell zu den essbaren Wildfrüchten gehört. Ihre Beeren sind süß und aromatisch und werden von Mensch und Tier gleichermaßen geschätzt. Auch andere einheimische Pflanzen finden hier ihren Platz und bieten im Laufe der Zeit kleine Leckerbissen direkt am Weg.
Bis die ersten Früchte reif sind, braucht es noch etwas Geduld – aber schon bald darf hier gerne genascht werden. Ein kleiner Stopp zur Stärkung auf eurem Weg durchs Adventuregolf!
Bahn 16: Die Cri-Cri
Beschreibung der Bahn
Diese Bahn führt dich direkt auf ein ganz besonderes Flugzeug zu: die Cri-Cri, hier in Originalgröße ausgestellt. Sie gilt als das kleinste zweimotorige Flugzeug der Welt – und genauso wendig fühlt sich auch die Bahn an. Der Weg schlängelt sich in leichten Kurven nach vorne, vorbei an Felssteinen und über dunklere Beläge, die den Eindruck einer kleinen Start- oder Rollfläche vermitteln. Wer seinen Ball kontrolliert führt, erreicht das Loch genau dort, wo die Cri-Cri scheinbar zum Abheben ansetzt. Eine Bahn, die zeigt, wie viel Freude in etwas ganz Kleinem stecken kann.
Wusstest du schon?
Die Cri-Cri wurde in den 1970er-Jahren vom französischen Ingenieur Michel Colomban entwickelt. Mit ihrer äußerst kompakten Bauweise, zwei kleinen Triebwerken und erstaunlich guten Flugleistungen wurde sie schnell zu einer Besonderheit in der Luftfahrt. Sie ist bis heute das kleinste zweimotorige Flugzeug, das tatsächlich fliegt, und hat ein Leergewicht von nur etwa 80 Kilogramm. Das Modell auf dem Flugplatz Nittenau-Bruck entspricht der Originalgröße und zeigt, wie wenig Platz ein vollständiges Flugzeug manchmal braucht. Die Cri-Cri steht sinnbildlich dafür, dass Innovation nicht groß sein muss – sondern clever konstruiert.
Bahn 17: Die Kuppenwiese
Beschreibung der Bahn
Gleich am Start warten zwei sanfte Geländekuppen, die dieser Bahn ihren eigenen Rhythmus geben. Der Ball hüpft leicht über die runden Erhebungen, bevor er Richtung Felsformation am Ende rollt. Eine kleine helle Fläche dient als Orientierungspunkt, ehe es zum Loch weitergeht. Wer die Wellen ruhig annimmt und den Ball sauber platziert, wird sicher belohnt.
Wusstest du schon?
Rund um Nittenau und Bruck gibt es zahlreiche kleine Geländekuppen, die durch natürliche Ablagerungen und alte Flussbewegungen entstanden sind. Diese sanften Hügel prägen viele Wiesen und Weiden im Regental und geben der Landschaft ihre typische Form. Die Bahn greift dieses regionale Landschaftsbild auf und bringt die charakteristischen „Kuppen“ spielerisch ins Adventuregolf.
Bahn 18: Der Propeller
Beschreibung der Bahn
Auf der letzten Bahn wartet noch einmal ein klares Entscheidungsspiel: Direkt vor dir steht ein Propeller, hinter dem sich eine steile Abkürzung zum Loch öffnet. Wer den Ball präzise spielt, kann ihn genau dort hindurch und direkt nach unten rollen lassen. Alternativ gibt es den sicheren Weg an der Seite entlang, bei dem der Schlag etwas ruhiger, aber kontrollierter gesetzt werden muss. Eine Bahn, die zeigt, dass es manchmal Mut braucht – und manchmal einfach eine gute Linie.
Wusstest du schon?
Ein Propeller sorgt bei vielen Flugzeugen für den nötigen Vortrieb. Durch seine Drehbewegung beschleunigt er die Luft nach hinten, wodurch das Flugzeug nach vorne gezogen wird. Moderne Propeller bestehen meist aus leichten, stabilen Materialien wie Holzverbund, Aluminium oder speziellen Kunststoffen. Je nach Flugzeugtyp können Form, Anzahl der Blätter und Drehzahl stark variieren. Trotz aller technischen Entwicklungen bleibt der Propeller bis heute eine der zuverlässigsten und effizientesten Methoden, ein Flugzeug in Bewegung zu bringen.
Terminal: Café am Flugplatz
Nachdem alle Schläger zurückgegeben sind, wartet direkt neben dem Platz unsere kleine Genuss-Station: das Café am Flugplatz. Hier kannst du dir eine Erfrischung, einen Kaffee oder eine kleine Stärkung holen und den Besuch gemütlich ausklingen lassen. Während du dich entspannst, hast du den perfekten Blick auf den Flugbetrieb – ideal, um den Seglern, Sportflugzeugen und gelegentlichen Oldtimern beim Starten und Rollen zuzusehen.
Ein kurzer Stopp hier gehört für viele einfach dazu und macht den Rundgang komplett: ein Moment zum Durchatmen, Genießen und Zuschauen, bevor es wieder weitergeht – sei es nach Hause oder zur nächsten kleinen Entdeckung rund um den Flugplatz.
Weitere Informationen findest du bald hier 🙂






















